Der Kaiserhof gehört zum Kern des historischen Kurviertels im klassizistischen Baustil.
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1710
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wurde das Stadtschloss in Fronarbeit für die Herren von Fischern am Fuße des Burgberges erbaut. |
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| Um 1800 |
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baute Herzog Georg I. das Stadtschloss zum Kurhaus für seine adligen Gäste um und legte einen kleinen Kurgarten an. |
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1851
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wurde das Kurhaus (60 Gästebetten) vom Kurhauspächter Müller erneuert. |
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1871
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kam mit dem Verkauf des Bades auch das Kurhaus in den Besitz des Bankhauses M. Schie (spätere Aktiengesellschaft). |
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| 1888 |
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erwarb Baron von Leffert das Bad. |
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1890
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erwarb es der Hamburger Kaufmann Suhr und ließ (erstmals in den Kureinrichtungen) elektrische Beleuchtung installieren. |
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1902
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wurde es vom Berliner Kaufmann Polzin erworben, der das Kurhaus nochmals umbauen ließ. In den folgenden Jahren erweiterte er den Badebetrieb und investierte ca. 500.000 Mark. Nach Konkurs und Zwangsversteigerung ging das Bad an den Fellhändler Lewinstein, der alle verfügbaren Mittel aus dem Badebetrieb abzog und flüchtete. |
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1913
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kauften die Gräfin Rüdiger und der Augenarzt Dr. Graf Wiser aus Wiesbaden das Bad für 400.000 Mark, bauten das Kurhaus vollständig um und errichteten den Turm auf dem Kurhaus. Der Kurgarten wurde ebenfalls vergrößert, der Musikpavillon hinzugefügt und die gesamte Anlage zum Kurpark umgestaltet. |
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6.Juni 1914
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öffnete das Kurhaus unter dem Namen Kurhaushotel „Der Kaiserhof". Ab 1915 diente der Kaiserhof dem Meininger Herzog während dem 1. Weltkrieg als „Herzogliches Hoflager". Die Bedingungen zwangen Gräfin Rüdiger und Dr. Graf Wiser dazu, das Bad abermals in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. |
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1921
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wurden ihre Aktien durch das Leipziger Bankhaus Ette, Schmalz & Hellmuth übernommen. |
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1925
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erwarb der Chemiker Dr. Fritz Lauterbach die Aktien am Kurbad. Er machte aus der gräflichen Spezialklinik für die Behandlung von Schielleiden ein florierendes Heilbad und wurde 1938 Ehrenbürger der Stadt Bad Liebenstein. |
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1938
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Aus Anlass des 60. Geburtstages wurde Dr. Lauterbach am 06.12. in Würdigung seiner Verdienste um die Entwicklung der Kurstadt die Ehrenbürgerrechte verliehen. |
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1939
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Im II. Weltkrieg wurden nach und nach alle großen Kurhäuser, Hotels und auch Gaststätten in Lazarette umgewandelt. |
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Juli 1945
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Nach dem Rückzug der Amerikaner und Übergabe Thüringens an die sowjetische Militäradministration nutzte die Sowjetarmee den Kaiserhof als Truppenunterkunft. Dabei brannte das gesamte Dachgeschoß samt Turm ab. |
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1946
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Eine Instandsetzung war erst nach dem russischen Truppenabzug möglich. Kurzfristig nahm man den Betrieb im jetzt umbenannten Heilbad „Dr. Fritz Lauterbach" wieder auf. Als es im Oktober 1946 zu einem Engpass in der Kohleversorgung kam, nutzte man die Zeit, den stark beschädigten Kaiserhof wieder herzurichten. Die Neugestaltung des Hauptgiebels wurde erst 1952 abgeschlossen. |
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| 1947 |
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wurde die Heilquelle enteignet. |
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1948
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wurde ebenfalls der Kaiserhof mit allen zum Heilbad „Dr. Fritz Lauterbach" gehörenden Liegenschaften in Treuhandschaft der Sozialversicherungsanstalt Thüringens überführt. |
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1950
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komplette Enteignung von Dr. Lauterbach und Neueröffnung als „Volksheilbad Liebenstein", bekanntestes Kurbad für Herzkreislauf-Krankheiten der DDR. |
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1992
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Neueröffnung als Rehabilitationsklinik von der "Dr. Lauterbach-Klinik GmbH Bad Liebenstein". Bis zum Neubau der Kurparkklinik wurde das Gebäude als Pachtobjekt der Treuhand geführt. |
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1995
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folgten 10 Jahre Leerstand mit Vandalismus. |
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2006
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Nach dem Kauf und umfangreicher Sanierung durch die Lauterbach-Nichterlein-BVG, wird das Haus Pfingsten 2006 unter dem Namen „Kulturhotel Kaiserhof“ feierlich neu eröffnet. |
Nachstehend einer der ersten Hotelprospekte des Kulturhotel Kaiserhof.